N E U : 29. Juni 2016       


Das Mittwochtraining steht in Laufen.


Jogi und Jörn waren beim Ahlsburglauf. In Link oder Leben gibt es die Ergebnisse.


Link oder Leben berichtet über Laufen und Plagegeister.


Die Hitze und Berlin. Mehr unter Laufen.


Laufen bringt eine kleine Bildernachlese mit tollen Schnappschüssen.


In Link oder Leben gibt es einen Doku-Tipp. In Schreiben gibt es zur Geschichte ein aktuelles Foto.


Schreiben hat eine schöne Geschichte für Euch.


Die Startseite hat eine neue Geschichte für Euch.


      

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.  
 

 

  

Thomas Knackstedt       

 

 

Hass


Woher kommt all dieser Hass? Da prügeln Menschen bei einem Fußballspiel aufeinander ein, die sich noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen haben. Da werden Menschen bewußtlos geschlagen und damit endet die Auseinandersetzung nicht; nein, sie fängt erst an. Es wird gegen Köpfe getreten und auf Hälse und Brustkörbe eingedroschen, als würde man dem Tod pesönlich den Garaus machen wollen. 

 

Zur gleichen Zeit stürmt ein Mann mit Sturmgewehre eine Schwulenbar, weil Männer, die Männer lieben, nicht in sein Weltbild passen. Er leert Magazin um Magazin und tötet 49 unschuldige Menschen. Aus einer Bar wird ein Schlachthaus, aus einem verwirrten Menschen ein Todesengel.

 

Als wäre dieser Wahnsinn nicht schon genug, schneiden im Nahen Osten sogenannte „Gotteskrieger“ ihren Feinden bei lebendigem Leib den Kopf ab und rühmen sich mit der Trophäe, als hätten sie eine große Tat begangen. Allein beim Anschauen der Bilder wird mir schlecht.

 

Woher kommt all dieser Hass? War der schon immer da und nur jetzt, wo zu jeder Zeit aus jedem Land berichtet wird, können wir ihn sehen? Ich weiß es nicht.

 

Liegt es daran, dass es viel einfacher ist, etwas zu zerstören, als es aufzubauen? Oder ist der Grund dafür, dass es schneller geht, in einen anderen Menschen die eigene Weltanschauung hinein zu prügeln, als ihn zu überzeugen? Kann es sein, dass töten simpler und schneller geht, als andere zu verändern? Sollten das tatsächlich die Gründe sein? Ganz ehrlich… wenn ich die Bilder von hassverzerrten menschlichen Fratzen sehe, die töten und schlagen und dabei glauben, sie wären im Recht, dann schäme ich mich, ein Mensch zu sein.

 

Ich glaube viel mehr, dass diese Menschen krank sind. Krank, wie ein tollwütiges Tier krank ist. Dass sie nicht anders können als ihre ganze Dummheit, Angst und Wut in diesen Hass zu stecken. Es mag Umstände geben, die sie zu dem gemacht haben, was sie sind. Vielleicht können sie so wenig für ihre Taten wie ein tollwütiger Fuchs, der ein Kind beißt. Mag sein. Aber ich weiß genau: Ich würde diesen Fuchs niemals frei herumlaufen lassen…

 

Woher kommt all dieser Hass. Fakt ist: Er ist da! Er springt uns an, bedroht uns, lässt nachts dunkle Schatten in unseren Träumen auftauchen. Er hat Macht über uns, ob wird das wollen oder nicht.

 

Dieser Hass ist wie eine ansteckende Krankheit, die sich so schnell und sicher verbreitet wie das Ebola-Virus. Genau davon lebt dieser Hass. Wenn wir glauben, wir müssten ihn mit gleicher Münze bekämpfen, dann haben wir schon verloren. Denn Hass, egal in welcher Uniform er steckt, egal welche Fahne er vor sich trägt, ist an sich das Übel.


 

So schwer es auch fällt, wir werden der Bösartigkeit und der scheinbaren Freude am Töten und Schmerzen zufügen nur mit dem Schild der Liebe und dem Schwert der Rechtschaffenheit entgegen treten können. Jedenfalls wenn wir den Hass vollständig besiegen wollen. Obwohl wir schwach wirken, müssen wir stark und entschlossen sein. Nur so kann es funktionieren. Wir dürfen keinen Schritt zurückweichen und müssen von Anfang an damit rechnen, dass wir Verluste erleiden werden.

 

Woher kommt all dieser Hass? Ich kann es mir nicht erklären. Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Nur eines weiß ich: Ich will nicht, dass dieser Hass jemals von mir Besitz ergreift. Niemals. Wenn ich das schaffe, habe ich einen Schritt in die richtige Richtung getan. Aber ich weiß auch, wie schwer das sein wird…

 


Thomas Knackstedt  

 

 

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