N E U :  21. November 2014           

Schreiben präsentiert einen neuen Text.

 

Auf der Startseite steht ein neuer Text.

 

In Link oder Leben gibt es einen Filmtipp.

 

Das Mittwochtraining findet ihr unter Laufen.

 

In Laufen heißt es Farbe bekennen.

 

Link oder Leben berichtet von einer Bergankunft mit Überraschungseffekt.

 

In Schreiben steht eine neue Geschichte.

 

Den Sport am Samstag gibt es auf Link oder Leben.

 

      

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.  
 

 

 

 Thomas Knackstedt

   

 

Am Ende der Straße

 

Das Band der Straße liegt vor mir. Es verliert sich am Horizont im Nebel. Ich setze den ersten Schritt. Stark, kraftvoll, mutig und froh. Ich weiß nicht, wohin meine Reise geht, aber ich will entdecken, wohin die Straße führt. Ich weiß nichts. Habe keinerlei Erfahrung. Lediglich die Hoffnung treibt mich voran.

Ich sehne mich nach Wärme, Freunden, Liebe, Heimat und Verständnis. Ich will jeden Schritt genießen, egal wohin er mich führt. So ist es am Anfang der Straße…

 

Das Leben auf der Straße kann hart sein. Wenn der Untergrund aufgeweicht, morastig und tief ist, kommst Du kaum voran. Wenn Schlaglöcher, so groß und tief wie mit Wasser gefüllte Badewannen sind, glaubst Du es geht nicht mehr weiter. Wenn die Straße ansteigt und die Beine schwer werden, dann willst Du nur noch ausruhen. Wenn es keinen Strauch und keinen Baum am Wegesrand gibt und die Sonne vom Himmel brennt, dann fühlst Du dich wie eine Ameise unter dem Brennglas. Wenn Du den Weg ohne Freunde gehen musst, erwischt dich die Einsamkeit wie eine tödliche Krankheit.

Aber Du musst gehen. Jeden Tag, jedes Jahr. Immer weiter.

 

Du kommst an Orte, da schließen die Menschen die Tür vor Dir. Stehen hinter den Gardinen und schauen Dir nach. Sie öffnen nicht auf Dein Klopfen und laufen in die Häuser, wenn Du den Ort betrittst. Dann weißt Du, was es heißt, ein Fremder zu sein.

 

Du siehst Landschaften, die sind so düster und dunkel wie die Seele eines Teufels. Da berührt kein Sonnenschein jemals die Erde und die Vögel singen keine Lieder. Da beschleunigst Du deine Schritte, um so schnell wie möglich weiter zu kommen.

 

Doch es gibt auch Wiesen und Felder entlang der Straße, die zur Rast einladen. Ein kühler Wind, der den Geruch des Lebens mit sich bringt. Der sanft Dein Gesicht streichelt, während Du ausruhst und mit einem Grashalm zwischen den Lippen spielst. Dann hörst Du den Grillen zu und die Wolken verwandeln den Himmel in ein Bilderbuch, während neben Dir ein klarer Bach sprudelt.

 

Wenn Du Glück hast, musst Du nicht alleine gehen. Dann sind Freunde an deiner Seite. Wenn die Sterne und Götter es gut mit dir meinen kann die Liebe neben Dir gehen. Wenn das passiert, wird die Straße zum Paradies und jeder Schritt geht von allein.

 

Auf der Straße kannst Du stets nur bis zur nächsten Kurve sehen. Es geschieht, dass deine Gefährten  Dich verlassen müssen, weil sie das Ende ihrer Reise erreicht haben. Andere gehen weiter, wenn Du dein Ziel direkt vor Augen hast. Es ist ein Segen, wenn Du dich von denen verabschieden kannst, die dir wertvoll und wichtig waren…

 

 

Das Band der Straße liegt noch immer vor mir. Es verliert sich am Horizont im Nebel. Ich setze den letzten Schritt. Schwach, müde, ängstlich und mit einer seltsamen Neugier. Ich weiß nicht, wohin mich meine Reise führt, aber ich will entdecken, was nach der Straße kommt. Ich weiß nichts. Habe keinerlei Erfahrung. Lediglich die Hoffnung treibt mich voran.

Ich sehne mich nach Wärme, Freunden, Liebe, Heimat und Verständnis. Ich will jeden Schritt genießen, egal wohin er mich führt. So soll es am Ende der Straße sein…

 

 

Thomas Knackstedt

 

 

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Impressum: Thomas Knackstedt, Deutschland,  31073 Delligsen, Hainbergstraße 2.  

 

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