N E U : 5. Dezember 2022      


Link oder Leben hat den Sonntag.


Laufen läuft ein Wintermärchen.


Die Startseite hat einen neuen Text.


Link oder Leben absolviert ein "Zielzeit-Training."


Laufen begibt sich auf Zeitreise.


Schreiben hat eine Liebesgeschichte für Euch.


Laufen hat das Mittwochtraining.


Link oder Leben hat die Marienburg Marathon Homestory.


     

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.     




Die dritte Wahl.


Wir leben in einer Zeit der Krisen. Krieg in der Ukraine, Corona-Pandemie, Klimawandel. Das alles erschlägt einen geradezu in der Realität und der Welt der Nachrichten und Medien. Nie in den letzten 75 Jahren wurde unser Leben derart eingeschränkt.


Corona versetzte uns einen Nadelstich nach dem anderen. Der Krieg machte uns fassungslos. Über diese beiden Katastrophen haben wir den Klimawandel fast vergessen. Doch der ist vermutlich die größte Keule, die noch darauf wartet über unseren Schädel gezogen zu werden.


Wie steht man dazu? Macht man es so wie Donald Trump und geht davon aus, dass es gar keinen Klimawandel gibt, sondern nur Wetter? Oder stimmt man in den Chor von Wissenschaft und akademischer Intelligenz ein, dass der Klimawandel da ist und wir ihn noch abwenden können?


Ich muss gestehen, ich gehörte bis vor Kurzem zur zweiten Variante. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Seit ich mich mit dem Thema intensiver beschäftige, habe ich allerdings festgestellt, dass wir schon seit 50 Jahren wissen, was heute passiert. Die Wissenschaftler der Siebziger Jahre haben für unsere Zeit genau das vorhergesagt, was gerade passiert. Es ist also KEINE Überraschung. Wie soll man damit umgehen?


Heute bin ich mir sicher, dass der Klimawandel mit „dieser“ Menschheit nicht aufzuhalten ist. Nicht einmal zu verlangsamen. Mit „dieser“ Menschheit meine ich übrigens ausnahmslos alle Kulturen und alle Altersklassen. Für mich gibt es weder „alte Umweltsäue“ noch die „Friday for Future Generation.“ In beiden Fällen sind das lediglich Ausreißer oder Einzelexemplare der Gattung Mensch; jedenfalls wenn man es auf die Gesamtbevölkerung umrechnet. Letztendlich gieren wir nach Wachstum, Wohlstand und Luxus. Wir wollen höher, weiter, besser, mehr.


Auch die Generationen vor uns waren da nicht viel besser, sie hatten lediglich nicht die technischen Mittel diesen gigantischen Konsumwahn umzusetzen. Es ist auch egal, ob wir in einem kapitalistischen oder kommunistischen System leben. Wie hat der chinesische Staatsführer Deng Xiaoping einmal gesagt: „Egal, ob die Katze schwarz oder weiß ist. Hauptsache sie fängt Mäuse!“ Ich vermute, dass er damit recht hatte. Die Generationen nach mir denken vermutlich, dass Deng Xiaoping eine chinesische Videoplattform ist, aber auch das ist egal. Die heutigen „jungen“ sind in Sachen Konsum und Umweltverschmutzung keinen Deut besser als wir, oder unsere Vorgänger.


Ich habe mir die letzten Jahre immer wieder den Kopf zerbrochen, ob wir die 1,5 Grad Grenze schaffen oder nicht. Heute denke ich: Was für ein Schwachsinn! Es wird nicht mehr lange dauern und wir werden die 0 Grad Grenze erreichen. Ich gebe dieser Menschheit noch ein paar Jahrzehnte, dann wird sie keinerlei CO2 mehr produzieren und auch keinerlei andere Gase, die den Klimawandel vorantreiben. Dann werden keine Abwässer mehr in die Flüsse geleitet und die weltweite Menge des Plastikmülls wird in einem Jahr ganz genau 0 Gramm betragen. Wie? Das glauben sie nicht? Wieso nicht? Ich bin mir da sicher. Wir werden einfach weitermachen wie bisher und uns selbst den Garaus bereiten. Die Menschheit wird, um es salopp zu formulieren, „den Arsch zukneifen.“ Danach wird der Planet aufatmen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er wird sich regenerieren, das ökologische Gleichgewicht wieder herstellen, das Klima regulieren und seine Bahnen ungestört um die Sonne ziehen. Das wird eine schöne, erstrebenswerte Zeit. All das wird kommen, wenn wir nur diesen einen, kleinen Störfaktor aus der Rechnung nehmen. Uns!



Es wird keine Kriege mehr geben. Allein das ist ein erstrebenswertes Ziel. Das schönste an dieser „Dritten Wahl“ ist, dass wir nichts dafür tun müssen. Einfach nur so weitermachen wie bisher. Genial, oder? Keine Streitereien im Parlament, kein Ärger über Weltverbesserer, die sich irgendwo festkleben oder mit Kartoffelbrei um sich werfen. Ein Lächeln für einen Typ wie Trump, der vielleicht wirklich glaubt, dass wir mit unserem ganzen Scheiß irgendwie durchkommen würden. Genau das werden wir nicht. Wir werden eines Tages eine Rechnung präsentiert bekommen, von der wir feststellen müssen, dass wir sie nicht werden bezahlen können. Wobei… doch; wir können und werden sie bezahlen. Mit unseren Leben… Ganz ehrlich; nie war Gerechtigkeit schöner. Und nur so kann der Schutz und Erhalt des gesamten Planeten in lächerlich kurzer Zeit realisiert werden. Keine schlechten Aussichten, oder? Also: Weitermachen…



Thomas Knackstedt



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