N E U :  22. September 2014           

 

In Schreiben findet ihr Tag 2 auf dem Stubaier Höhenweg. Unter Marathon gibt es Neuigkeiten zu Carolas Vorbereitung.  

 

Auf der Startseite findet ihr den Beginn des Reiseberichts vom Stubaier Höhenweg.  

 

Dier Rekorde der "Mittelklasse" stehen unter Marathon.

 

Das Mittwoch-Training findet ihr unter Laufen.

 

In Laufen findet ihr den Pressebericht zum Brockenlauf 2014. Jörn und Jogi waren dabei. 

  

      

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.  
 

 

 

 Thomas Knackstedt

 

    

Wie ich eine Woche lang, in über 2000 Metern Höhe, in meinem Bettbezug schlief...

 

... das wäre doch mal eine Überschrift, oder? Aber okay, als Hüttentour Neuling kann man schließlich nicht alles wissen.  

 

Unser Supermario hat da einen Schlag mehr Erfahrung als ich. Im letzten Jahr planten wir ganz grob, zusammen eine Bergtour zu machen. Eigentlich sollte eine Hand voller Läufer mit Rucksack durch die Berge hecheln. Trainingsersatz quasi...

 

Doch es kam anders. Die Gruppe fand sich nicht und Mario stellte eine neue "Seilschaft" zusammen. Zu ihr gehörten Susanne und Michael, Steffi und Günther, Silvia und Mario, und natürlich ich.

 

Der Trainingszustand der einzelnen Gruppenmitglieder hätte unterschiedlicher nicht sein können. Von "untrainiert" bis "Ultraläufer" war alles vorhanden. Das konnte interessant werden, aber auch Schwierigkeiten mit sich bringen. So waren jedenfalls meine Gedanken vor der Reise. Vorherrschend war jedoch meine Freude auf die Berge.  

 

 

                                  Genau das wollte ich haben...

 

Mario hätte auch gern die Kathrin dabei gehabt. Doch als er ihr sagte, dass es sich bei der Wanderung um eine Reise auf ganz normalen Wanderwegen handelte, deren Begehung "kein Problem" darstelle, sagte Kathrin, die extreme Höhenangst hat, ab.  

 

Ich sage es ja immer wieder: Menschenkenntnis ist durch nichts zu ersetzen.  

 

 

Tag 1

-Der Berg ruft- 

 

Nach einer kurzen Vorbesprechung, bei der es unter anderem darum ging, dass ich in meinem Bettbezug oder einem Hüttenschlafsack schlafen sollte(ich dachte Mario macht einen Scherz, aber von wegen), geht es an einem Samstagmorgen um 04:00 Uhr ab nach Neustift.  

 

Dort angekommen stellen wir die Wagen an der Liftanlage ab und begeben uns auf den Weg zur Elferhütte.  

 

 

                    Die "Reisegruppe Reichelt" macht sich fertig.  

 

Ich war schon in den Alpen unterwegs und weiß, wie anstrengend so eine Tour sein kann. Zudem nehme ich eine linke Schulter mit auf die Reise, die nicht ganz in Ordnung ist. Entweder ist ein Muskel gezerrt oder irgend etwas eingeklemmt. Aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. 

 

Wir haben Glück mit dem Wetter. Es regnet nicht und wir schnallen uns unsere schwer bepackten Rucksäcke auf den Rücken.  Beim ersten Anstieg merke ich sofort die limitierende Wirkung des schweren 50-Liter-Rucksacks. Es geht zwei Stunden steil nach oben. Auf einem gut ausgebauten Fahrweg machen wir Höhenmeter um Höhenmeter. Der Schweiß läuft in Strömen, es ist schwülwarm.  

 

An der Seilbahnstation hüllt uns eine Wolke ein und die Sicht verabschiedet sich von einer Minute zur nächsten. Danach folgt der Schlussanstieg zur Elferhütte. Silvia und ich gehen vorweg und bekommen den ersten Vorgeschmack auf die Bedeutung des Wortes "hochalpin". Es ist wie Treppen steigen.

 

Der Anstieg ist jedoch überschaubar und am Ende wartet auf 2008 Metern Höhe eine prima geführte Hütte mit einem warmen Apfelstrudel auf uns. Das tut sich schon mal gut an.  

 

 

                                Das erste Ziel: Die Elferhütte.

 

Die Zimmer sind ordentlich, wenn auch sehr spartanisch. Das Abendessen lecker und reichlich. Kaum sitzen wir zum Essen am Tisch, fängt es draußen zu regnen an. Glück gehabt! Das Thermometer an der Fensterscheibe zeigt 0 Grad an. Wahnsinn! Der Abend endet mit zwei Weizenbieren und der Vorfreude auf den nächsten Tag.  

 

 

                              Nicht gerade 5-Sterne, aber okay.

 

Als wir beim Zähneputzen aus dem Fenster schauen bietet sich uns ein atemberaubender Anblick. Die Lichter von Neustift aus der Vogelperspektive. Einmalig...

 

 

                                Neustift von ganz weit oben.

 

Im Bett merke ich schnell, dass mir die Kälte draußen nichts anhaben kann. Ich stecke zwar noch nicht in meinem Bettbezug(den brauchen wir hier nicht), aber meine Zudecke vermittelt mir die Behaglichkeit eines Hamsterkogels. Lediglich meine "angeschlagene" Schulter ließ mich schlecht schlafen, aber das hatte nun wirklich nichts mit den Bergen zu tun...

 

 

Thomas Knackstedt   

 

 

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