N E U : 8. Februar 2026


Laufen hat den ersten Bericht zum Trainingslager. 


Link oder Leben hat das Trainingslager-Programm.


Laufen hat das Mittwochtraining.


Auf der Startseite wird "geklaut."


Link oder Leben blickt auf das Trainingslager.


Laufen läuft lang und allein.


Link oder Leben trainiert schnell, wo es geht.


Schreiben reist heiß und musikalisch durch die Zeit.



   Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Hils-Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von unseren Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.     


 




Alles nur geklaut.

Ein Hit der Prinzen hat es seinerzeit auf den Punkt gebracht. Im Bereich der medialen Vermarktung sind viele Dinge schlichtweg geklaut. Ich stelle immer wieder fest: Je älter man wird, und je mehr man sich für Bücher, Musik und Filme interessiert, je öfter kommt einem der Gedanke: „Hä? Das kenne ich doch! Das habe ich doch so, oder so ähnlich, schon gehört, gelesen oder gesehen!“ Jüngere Menschen haben es da leichter. Wer die „alten Sachen“ nicht kennt, der merkt auch nicht, dass einem „aufgewärmte Ware“ präsentiert wird. Mit der Einführung von Künstlicher Intelligenz nimmt das mittlerweile eine beunruhigende Fahrt auf. Mir kam dieser Gedanke, als ich auf radioeins eine Folge von „Dr. Pop“ hörte. Der analysierte den neuesten Hit von Bruno Mars und spielte ein paar wunderbare Vergleichs-Songs dazu vor, bei denen jeder der hören kann, sofort erkannte: „O ja! Abgeschaut!“ Und wie geht das? Ganz einfach: Man nehme ein paar große Hits der 70er, 80er und 90er Jahre, gebe sie mit einigen Songs von Bruno Mars der KI „zum Fraß“ und erteile ihr den Auftrag: „Misch das mal alles schön zusammen und mach, dass es sich so anhört, als wäre es von Bruno Mars. Ein Knopfdruck reicht und fertig ist der neue Hit. Das Schlimme daran: Es funktioniert auch noch. Wenn sich dann hinterher mehrere Songwriter melden, dass man ihre Ideen geklaut hat, werden sie mit Teilhabe ruhiggestellt und alle sind zufrieden. Okay, das ist nicht verwerflich, aber ich persönlich finde es schäbig und billig zugleich. Meine Meinung.


Aber das ist ja nicht nur im Bereich der Musik so. Schauen wir mal auf die Filmbranche. Wenn da irgendetwas gut funktioniert, wird es danach so lange abgekupfert, bis es nicht mehr geht. Denken wir zum Beispiel an das Thema Endzeitfilme. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts waren da die ersten Kassenschlager mit -Krieg der Welten- und -Der Tag, an dem die Erde stillstand- zu verzeichnen. Was danach, bis heute, an Endzeitfilmen hergestellt wurde, passt auf keine Liste mehr, egal wie lang sie ist. Sind dann Klassiker wie -Die Zeitmaschine- dabei, wird das Thema Zeitreise ausgeschlachtet bis zum letzten Kreativtropfen. Wir Menschen sind so. Das lässt sich leider nicht verhindern. Mein Freund Karsten sagt immer: „Wieso einen Song, ein Buch oder einen Film neu erfinden? Viel zu viel Arbeit. Nimm etwas, was sich schon mal gut verkauft hat, das verkauft sich auch noch einmal gut.“ Mittlerweile glaube ich, dass er Recht hat. Allein das Film-Genre ist da schier grenzenlos. Egal ob Vampirfilme nach -Twilight-, Dystopien nach -Terminator- oder Schmachtfetzen nach -Titanic-, da wird noch einmal richtig Kasse gemacht. Es wird schon keiner merken.


Bild von Andreas Fickl aus Unsplash


Der Buchmarkt ist das nächste Haifischbecken. Läuft eine Buchserie, welche wollen wir nehmen? Dann dauert es nicht lange und diese Art Geschichten wird in Endlosschleife per Buchveröffentlichungen kopiert. Ob das Enid Blytons Fünf Freunde, oder die Drei Fragezeichen, der Herr der Ringe oder Die unendliche Geschichte sind. Die Aufzählung im Bereich der Literatur ist endlos. Richtig heftig finde ich es, wenn ein Autor wie Stieg Larsson seine Millenium Trilogie aus allen bisher erfolgreichen Kriminal- und Agentenstorys zusammenschustert und diese Trilogie dann Vorlage für Hunderte von Nachahmern wird, die zum Teil auch noch erfolgreich sind. Der Hammer!


Es ist also gar nicht schlecht, wenn man jung und unerfahren ist. Da darf man in Musik, Literatur und Film schwärmen, entdecken, sich begeistern und freuen. Man hat oft nicht die geringste Ahnung, dass vieles von dem, was man selbst als genial und geradezu phänomenal hält „einfach nur geklaut“ ist. Doch irgendwann, wenn man sehr viel gelesen, gesehen und gehört hat, dann ist da dieser Gedanke: „Hä? Das kenne ich doch! Das habe ich doch so, oder so ähnlich, schon gehört, gelesen oder gesehen!“ Ich wünsche allen Lesern, Hörern und Zuschauern im Moment jedenfalls sehr viel Spaß, bis dieser Moment irgendwann eintritt…



Thomas Knackstedt



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