Anmeldung zum Hilskammlauf 

 

N E U :  26. Mai 2015            

 

Der Lange Lauf in der Metropole. Mehr dazu unter Laufen.

 

Unten auf der Startseite gibt es eine kleine Berlingeschichte.

 

Eine Vorschau für den Hilskammlauf gibt es in Laufen.

 

In Link oder Leben gibt es einen neuen Text.

 

Wie Jörn den Rennsteig erlebte, könnt ihr unter Link oder Leben nachlesen.  

 

Die Helgoland-Homestory ist online. Sie ist so lang geworden, dass sie unter Schreiben ihren Platz gefunden hat.

          

      

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.  
 

 

  

Thomas Knackstedt    

   

 

Luzie in Berlin 

 

Sie hat schon einiges von der Welt gesehen. Meine gute, alte Luzie. 1985 haben wir uns kennen gelernt. Da war Luzie genau das, was ich wollte. Ein Rennrad! Stahlrahmen(was anderes gab es damals nicht), 16-Gang, leicht, gelb-blau lackiert, eine wunderschöne Peugeot-Dame, die seinerzeit einen stolzen Preis kostete.  

 

Bis heute halte ich Luzie die Treue. Sie war mit mir Tausenden von Kilometern unterwegs, hat schon in einem Film der Schauspielschule Stuttgart eine Hauptrolle gespielt und fühlt sich als alte Dame im Kreise meiner anderen Räder sehr wohl.  

 

 

Heute durfte Luzie ihre erste Berlin Runde drehen. Zusammen mit Moritz erkundeten wir einen Teil des südlichen Mauerwegs. Wir waren ein tolles Paar, der Moritz und ich. Optisch ein echter Hingucker. Moritz in Skateroutfit auf einem Downhill-MTB und ich in Rennradausrüstung auf dem alten Stahlross. Die Menschen werden sich ihren Teil gedacht haben...

 

Vom Kottbusser Damm aus ging es in die Marienstraße, am Bethanien vorbei und dann Richtung Kiehlufer. Von dort ging es weiter Richtung Rudow und Schönefeld. Der Mauerweg ist eine Augenweide. Man glaubt manchmal man sei nicht in Berlin, sondern auf dem Land.  

Im Gegensatz zu Moritz Downhillrad musste Luzie auf fremdem Terrain punkten. Jede Menge Bordsteine, Schotterwege, Pflastersteinabschnitte und Erdpfade. Dazu Millionen kleiner Steinchen und Glassplitter. Mir war schon klar, wie das enden würde.  

 

Mit Moritz als Scout war ich in jedem Fall auf der sicheren Seite. Ein Blick auf die Karte war nicht notwendig. Von Rudow aus ging es über Lichtenrade und Mariendorf wieder Richtung Neukölln. In Mariendorf erwischte mich dann der befürchtete Plattfuss. Na ja, so konnte Moritz mal die Zeit nehmen, bis ich den neuen Schlauch aufgezogen hatte und wieder fahrbereit war. 14 Minuten. Das ging auch schon mal schneller.  

Beim Reifenwechsel wurden wir allerdings von einer netten Dame angesprochen, die uns für unseren sportlichen Ehrgeiz lobte. Sehr schön. 

 

Nach drei Stunden war die wunderbare Ausfahrt beendet. Wenn ihr mal in Berlin mit dem Rad unterwegs seid, kann ich euch den Mauerweg empfehlen. Er ist gut ausgeschildert und bietet interessante Ansichten der Metropole.  

 

Ich war froh, dass ich mir auf diesem Pflaster nur den einen Platten zugezogen habe. Vermutlich lag das an dem Tattoo, das mir Lotta heute Morgen verpasst hat. Ein Prinz! Lotta und Kathrin haben eine Prinzessin bekommen und Ella einen Schmetterling. Ohne diesen Glücksbringer wäre ich vermutlich nicht angekommen.  

 

 

Luzie hat die Fahrt gut überstanden und ich vermute, sie ist schon jetzt wieder voller Tatendrang für neue Abenteuer. Ich werde mal schauen, was ich da demnächst anbieten kann. Berlin hat Luzie jedenfalls hervorragend gefallen.  

 

 

Thomas Knackstedt  

 

 

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