ANMELDUNG HILSKAMMLAUF 2017 


WELTREKORDVERSUCH!

Mehr dazu unten auf der Startseite.


N E U : 29. Mai 2017      


In Laufen wird Rad gefahren.


Die Startseite hat einen neuen Text für Euch.


Link oder Leben beschäftigt sich mit dem Leben.


Laufen hat den Pressebericht zum Rennsteiglauf.


Das Mittwochtraining steht in Link oder Leben.


Link oder Leben hat Ansteckungsgefahr.


Schreiben präsentiert eine neue Geschichte.


Laufen hat die Kurzinfo zum Rennsteiglauf.


      

Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Delligser Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von den Delligser Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.  
 



Rendezvous mit dem Tod

 

Die vierspurige Schnellstraße ist leer gefegt. An einem Montagmorgen um 03:10 Uhr ist das kein Wunder. Wir fahren mit 160 Stundenkilometern zum Einsatzort. Als wir uns der Kreuzung nähern, sehen wir die ersten Warnblinklichter leuchten. Im Lichtkegel unserer Scheinwerfer werden wir zunächst auf einige Glassplitter und anschließend auf ein gigantisches Trümmerfeld aufmerksam. Ein Pkw steht quer auf der Fahrbahn. Der gesamte Motorraum ist nicht mehr vorhanden. Die Fahrerkabine ist noch erkennbar. Hinterm Steuer sitzt eine Gestalt. Neben dem Fahrzeugwrack steht eine Person und lehnt sich an den Wagen.

 

Dreißig Meter weiter liegt ein Fahrzeug auf dem Dach im Graben. Der Wagen sieht aus, als hätte ein Riese ihn mit bloßen Händen zerquetscht. Zehn Meter vor dem Wagen liegt eine Person auf der Fahrbahn. Ich kann nur die Beine und den Körper erkennen. Auf Höhe des Kopfes kniete eine zweite Person.

 

Rechts am Fahrbahnrand erkenne ich zwei Wagen mit eingeschalteten Warnblinkanlagen. Das werden vermutlich Verkehrsteilnehmer sein, die auf den Unfall zugekommen sind.

 

All das registriere ich, als ich den Streifenwagen stoppe und quer auf die Fahrbahn stelle. Wir sind kilometerweit zu sehen, das sollte für diese Richtung als Absperrung reichen. Ich bitte Ralf, sich mit Leuchtmitteln zu bestücken und nach vorn zu laufen, um auch die andere Richtung abzusperren. Ralf springt aus dem Wagen und legt los.

 

Ich gehe auf das Fahrzeug auf der Fahrbahn zu. Mir wird sofort klar, was hier passiert sein muss. Ein Wagen fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf der Schnellstraße und hatte an der Kreuzung, die mit einer Ampel geregelt wird, grünes Licht. Der andere kam von der Seitenstraße und ist bei Rot gefahren. Das Ergebnis gleicht einer Katastrophe. Schon auf der Anfahrt haben wir Rettungswagen und Feuerwehr verständigt. Es wird nicht lange dauern, bis diese Kräfte hier eintrudeln. Bis dahin versuche ich mir einen Überblick zu verschaffen.


Ich sehe jetzt, dass hinter dem Steuer des verunfallten Wagens eine junge Frau sitzt. Neben ihr steht eine weitere Frau, die beruhigend auf sie einredet. Ich spreche mit der Frau außerhalb des Fahrzeugs. Sie ist auf den Unfall zugekommen und will helfen. Dann spreche ich mit der Frau im Fahrzeug. Ihre Beine sind eingeklemmt. Sie steht unter Schock. Aber sie ist ansprechbar und klagt über Schmerzen in den Beinen. Ich höre bereits die Sirene des Rettungswagens. Ich sage der Frau am Fahrzeug, sie soll weiter mit der Frau im Auto reden. Gleich ist Hilfe da.

 

Dann gehe ich zu der Person auf der Fahrbahn. Ich halte meine Taschenlampe in der Hand und erkenne jetzt, dass eine Frau neben der Person kniet und eine Mund zu Mund – Beatmung durchführt. Als ich etwas näher herankomme, stockt mir der Atem. Dort liegt ein Mann auf der Straße, von dessen Kopf fast ein Drittel des Schädels fehlt. Der gesamte Hinterkopf ist nur noch eine große, offene, klaffende Wunde. Der Mann muss aus dem Auto geschleudert worden sein, das im Graben liegt. Seine Kleidung und sein Körper sehen aus, als wären sie mit Schmirgelpapier bearbeitet worden. Für den Mann könnte ich einen Totenschein ausstellen. Dafür braucht man keine ärztlichen Kenntnisse. Die Frau scheint die Wunde nicht zu bemerken oder ebenfalls unter Schock zu stehen. Ich tippe auf die zweite Möglichkeit.


 

Ich knie mich neben die Frau und umfasse ihre Schultern. „Hören sie auf“ höre ich mich sagen. Sie scheint mich gar nicht wahr zu nehmen. Ich ziehe sie langsam von dem Toten zurück. „Es ist gut“ sage ich „Sie können hier nichts mehr tun.“

Der Frau rinnen die Tränen in Sturzbächen übers Gesicht. Sie ist weiß wie eine Wand. Später stellt sich heraus, dass sie Augenzeugin des Unfalls war und als erste zu helfen versucht hat. Der Anblick des Unfalls und der Anblick der Unfallbeteiligten muss zuviel für sie gewesen sein.

 

Während ich die Frau wegführe, hält der erste Rettungswagen mit quietschenden Reifen an der Unfallstelle. Fast gleichzeitig ist die Feuerwehr vor Ort. Ich übergebe die Frau an einen Sanitäter und spreche kurz mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr. Während die Feuerwehrleute die eingeklemmte Frau aus dem Fahrzeug befreien, beginnen Ralf und ich damit Fotos zu fertigen und die Unfallstelle zu vermessen. Wir befragen noch einmal kurz die Frau, die den Unfall gesehen hat. Alles pure Routine.

 

Zwei Stunden später ist der Unfall Geschichte. Die Fahrbahn ist frei, die Verletzten sind im Krankenhaus, der Tote wurde vom Bestatter abgeholt und die Unfallfahrzeuge sind abtransportiert worden. Wir machen uns auf den Weg zur Dienststelle. Wieder um ein Rendezvous mit dem Tod reicher.



Thomas Knackstedt         


Weltrekordler gesucht!

 

Am 27.08.2017 werden wir versuchen als Staffel den Marathonweltrekord zu unterbieten. Wer aus Delligsen kommt, die 100 Meter unter 17 Sekunden schafft, und gern dabei sein will, der meldet sich HIER. Wir warten auf Euch…                    

 

 

Mit dem Kontaktformular könnt ihr uns direkt eine Mail zukommen lassen.

 

Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

 

 

Impressum: Thomas Knackstedt, Deutschland,  31073 Delligsen, Hainbergstraße 2.  

 

 

 

 

 

657699