N E U : 6. Januar 2026


Die Startseite hat einen neuen Text für Euch.


Link oder Leben hat den ersten Langen Lauf der Vorbereitung.


Laufen berichtet über Jacquelines Auftritt in Hannover.


Link oder Leben hat unseren Silvesterlauf mit Ehrengast.


Schreiben ist im Märchenwald unterwegs.


Laufen lässt Annike die "Schallmauer" durchbrechen.


Link oder Leben läuft unter Freunden.


Laufen hat das "Eiszeit-Mittwoch-Training."



   Vom Laufen und Schreiben...  

 

...berichtet diese Website. Zum einen geht es allgemein um eine der schönsten Nebensachen der Welt; das Laufen. Im Besonderen werden die Läufer des Hils-Lauftreffs "unter die Lupe" genommen. Wettkämpfe, Vorbereitungen, Homestories und mehr.  

 

Dazu wird geschrieben. Über das Laufen, das Leben, die Liebe, und jedes andere Thema, das sich mit schwarzen Buchstaben auf weiße Seiten schreiben lässt.   

 

Im Bereich "Laufen" findet ihr Wettkampfberichte und Aktuelles von unseren Läufern.

 

"Schreiben" wird euch mit ein wenig Lesestoff versorgen. "Link oder Leben" hält den ein oder anderen Tipp für Euch parat und macht auf interessante Seiten aufmerksam. Im "Gästebuch" könnt ihre berichten, wie Euch die Seite gefällt, oder auch nicht.     


 




Hohe See.


Da sind nur der Himmel, das Meer und wir. Wir sind seit Jahrzehnten unterwegs. Die Reise war lang, abenteuerlich und ist noch immer nicht zu Ende. Wir haben den Hafen verlassen und uns auf die Hohe See begeben. Wir wussten wenig über Navigation, unsere Ziele, das Wetter, die Untiefen und die Geheimnisse des riesigen Ozeans des Lebens. Unsere Antriebe waren Hoffnung, Vertrauen, Gemeinschaft, vor allem aber Liebe. Wir waren die einzigen Besatzungsmitglieder auf unserem Schiff. Nach und nach haben wir die Mannschaft vergrößert. Zwei Kinder stießen zu uns. Verschiedene treue Hunde begleiteten uns. Wir hatten Pferde an Bord. Eine Zeitlang sogar ein Frettchen und zwei Wellensittiche.


Nach Verlassen des Hafens war das Meer ruhig und der sternenklare Nachthimmel machte es uns einfach, unseren Weg zu finden. Doch je mehr wie uns auf die offene See begaben, desto schwieriger wurden die Verhältnisse. Wir mussten schnell erkennen, dass Stürme, Kälte, riesige Wellen, Flauten, eine glutheiße Sonne oder Eisberge unseren Weg kreuzten. Nichts davon konnten wir beeinflussen. Wir mussten uns jedem dieser Hindernisse stellen und unser Bestes geben, damit das Schiff nicht sank. Mit jeder Schwierigkeit, die unseren Weg kreuzte, lernten wir dazu. Zusammenhalt war das Zauberwort, das uns jede Klippe umschiffen und jede Flaute überstehen ließ. Zusammen waren wir stark. Allein waren wir lediglich ein Spielball der Wellen.


Wir begriffen schnell, dass wir den Problemen nicht aus dem Weg gehen konnten, sondern sie zügig angehen und lösen mussten. Nur so schafften wir uns immer wieder einen freien, klaren Blick nach vorn, der nicht von Unwägbarkeiten verstellt war.


Bild von Zoltan Tasi aus Unsplash


Das Wetter und die Gewalten des Ozeans waren der ständige Hintergrund unseres Lebens. Sie schafften die Vorgaben, mit denen wir zurechtkommen mussten. Egal, was sich uns auch in den Weg stellte. Riffe, Klippen, turmhohe Wellen oder ein tosender Sturm. Wenn wir zusammenstanden und jeder von uns alles in die Waagschale warf, was er zu bieten hatte, gab es kein Hindernis, das wir nicht umschiffen konnten. Für jede Anstrengung wurden wir belohnt. Nach Tagen des Sturms folgten Sonnenschein und warme Winde. Wir genossen das im Hier und Jetzt und wussten doch immer, dass es auch ganz anders kommen kann.


Die Besatzung unseres Schiffs änderte sich stetig. Die Kinder wurden erwachsen und gingen in verschiedenen Häfen von Bord. Unsere tierischen Begleiter verstarben. Neue Tiere nahmen ihren Platz ein. Auch Freunde und Familie fuhren auf Passagen mit auf das Meer. Doch letztendlich mussten sie sich alle um ihre eigenen Schiffe kümmern.


Heute sind wir zu zweit an Bord. Begleitet von einem treuen Schiffshund. Wir sind noch immer unterwegs. Mitten im Ozean. Auf Hoher See. Wir wissen was ist, was kommen wird, wissen wir nicht. Wir sind auf vieles vorbereitet. Auf alles vorbereitet sein kann man nicht. Doch genau das ist Leben. Wir wissen weder wie lange die Reise noch dauern wird noch wie sie endet. Wir können kentern, sinken, im Ozean verschwinden. Wir können neue Ufer entdecken oder einen sicheren Hafen ansteuern. Alles ist möglich.


Da sind nur der Himmel, das Meer und wir. Wir sind auf dem Weg.



Thomas Knackstedt



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