Sie laufen und laufen...        

        

Die Delligser Läufer sind viel unterwegs. Hier werdet ihr immer wieder Berichte von den Wettkämpfen der Delligser finden. Natürlich gibt es auch mal eine Homestory oder ein wenig Laufkunde. Lasst euch überraschen..

 

Wer unsere Gruppe nicht kennt: Wir laufen seit 1998 zusammen und sind mittlerweile über 20 Marathon- und Ultraläufer. 2008 haben wir in der Gruppe die schnellste Laufdurchquerung Deutschlands zu Fuß hinbekommen. Nach 2 Tagen und 22 Stunden waren wir in einer Staffel, ohne Unterbrechung, von Österreich nach Dänemark gelaufen. Ansonsten waren wir als Mannschaft bei den großen Marathons und Ultraläufen sehr erfolgreich und verfügen auch über ein paar verdammt schnelle Läuferinnen und Läufer. 


 

Legen wir also los...


 


Ferien


An diesem Mittwoch „litt“ das Training unter den Ferien. Jedenfalls was die Beteiligung angeht. Gerade einmal sechs Teilnehmer fanden sich am Sportplatz ein. Der Rest hatte sich allerdings zu großen Teilen abgemeldet.


Annike, Karsten, Arne, Roman, Messer und ich begaben uns auf eine 10 Kilometerrunde. Es war trocken und windig und mit 16 Grad für den Oktober sehr warm. Wir liefen locker und quatschten vor allem über den anstehenden Marienburg Marathon. So ging die Zeit ziemlich schnell vorbei.



Unsere "Halbmarathonis" starten in Magdeburg.


In den nächsten Wochen werden wir die Laufkilometer nur minimal erhöhen und dann mit dem Marathonstart das Laufjahr beenden. Eventuell stehen noch Starts bei der Winterlaufserie Holzminden an, doch dafür müssen wir erst einmal das Programm der Sportfreunde aus Holzminden „checken.“ Die Serie wird in verkürzter Form stattfinden.


Thomas Knackstedt



Halbe Kraft voraus.


Der Mageburg Marathon ist Geschichte. Für einige Läufer beginnt jetzt eine Phase, die sie noch mehr fürchten als die Vorbereitung. Es heißt, die Beine relativ still zu halten und nur noch mit halber Kraft zu agieren. Jetzt ist es Zeit, um die Wunden zu lecken, sich zu regenerieren, ein paar nette, völlig unproblematische Läufe zu absolvieren und das Erreichte zu genießen. Wie gesagt, das fällt manchem schwer...


Unser nächstes Ziel ist der Schloss Marienburg Marathon am 20.11.2021. Dieser Lauf ist nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Die Streckenführung sorgt dafür, dass die eigenen Bestzeiten niemals zu erreichen sind. Zudem kann es Ende November passieren, dass wir Temperaturen im Minusbereich haben oder ein fieser kalter Wind den Regen vor sich hertreibt. Haben wir an der Marienburg alles schon erlebt.


In jedem Fall ist der Lauf ein wunderbarer Jahresabschluss. Keiner von uns sollte diesen Marathon bierernst nehmen. Er ist, auch wenn man nicht mit 100 Prozent läuft, eine echte Herausforderung.


Unser Trainingsprogramm bis dahin ist einfach: Es gibt keines! Die Magdeburg Marathon Vorbereitung wird uns bis dahin noch tragen. Wir werden vorher einen langen Lauf über 30 Kilometer absolvieren und an einem Tag die Streckenführung des Laufs(21,1 Kilometer) ablaufen. Ich habe in den letzten Jahren deutlich bemerkt, dass Streckenkenntnis an der Marienburg die halbe Miete ist. 


So plätschert das Läuferleben ganz entspannt dahin. Am Wochenende haben Natascha, Annike, Karsten und ich schon mal mit dem Wohlfühlprogramm angefangen.



Spielkälber: Leni und Arkadi im Winter.


Wir sind kreuz und quer durch den Idtberg gelaufen und haben ein paar wunderbare Trailkilometer absolviert. Zur Unterhaltung hatten wir Leni und Arkadi dabei. Die haben uns stehen lassen und waren alles andere als aus der Pust. Bewundernswert!



Thomas Knackstedt



Das Training danach.


Es ist immer wieder schön, nach einem erfolgreichen Marathonstart zum Mittwochtraining zu gehen. Heute hatten wir zwar jede Menge Absagen, aber diejenigen, die da waren, wirkten vom Sonntag noch immer extrem beseelt. Genau so ging es mir nach meinem ersten Marathonstart auch. Schön war das...


Heute waren Kathrin, Petra, Natascha, Annike, Mattis, Roman, Jürgen, Jan und ich beim Training. Wir liefen acht Kilometer im "Eiertempo." Regeneration pur.


Wir schmiedeten Pläne fürs nächste Jahr, spekulierten über die nächsten Marathonzeiten, waren gedanklich schon an der Marienburg und träumten locker vor uns hin. Da machte es auch nichts aus, dass es regnete.



Momentan heißt es einfach die Seele baumeln lassen und genießen. Machen die meisten Menschen leider ohnehin schon zu wenig. Ein guter Marathonläufer sollte aber genau das können. Strengen wir uns also an...



Thomas Knackstedt



 

 

 

 

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